Praktikumsberichte
Die Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler während ihres dreiwöchigen Betriebspraktikums werden hier vorgestellt.
Karosseriebauer und Kraftfahrzeugmechaniker
Mein Praktikum war sehr wichtig und informativ für meine Berufsvorbereitung. In den gesamten drei Wochen habe ich Einblick genommen in den Beruf Karosseriebauer und Kraftfahrzeugmechaniker. Man hat mir viel zugetraut und mich oft mit Dingen wie z.B. einer Flex oder einer Spotter arbeiten lassen. In diesen Beruf kommt es dennoch auf Teamfähigkeit an, denn z.B. das montieren von einer Autotür muss man zu zweit angehen, da die Tür nach dem lackieren richtig eingestellt und auch festgehalten werden muss. Erfahrung im Sinne "Schule" habe ich auch gesammelt. Ich dachte immer Arbeit macht mehr Spaß, stimmen mag die schon, nur für die Arbeit muss man früher aufstehen und man hat kaum noch Zeit für Freunde oder seine Hobbys. Auch gemerkt und gesagt bekommen habe ich, dass die Schule für einen guten Beruf Grundbestandteil ist (Zeugnis). Ich finde die schulische Vorbereitung ganz in Ordnung. Es hat mir sogar im Betrieb geholfen.
Björn, 9a
Floristin
Ich habe es mir im Blumenladen eigentlich ganz anders vorgestellt. Aber da steckt viel Arbeit dahinter. Man muss Blumen bestellen und bearbeiten, Sträuße binden, Gestecke und Töpfe machen, Bestellungen annehmen und abliefern. Was mir aber im Beruf sehr gefallen hat, war der freie Raum für Kreativität und der Kontakt mit so vielen Menschen. Am schönsten fand ich die Bestellung für Hochzeiten und Geburtstage. Natürlich gab es nicht so angenehme Bestellungen wie für Beerdigungen. Die Kunden haben nicht nur einfach Blumen bestellt, sondern sich mit uns unterhalten. Über ihre Trauer, Wut, Freude etc. Sie haben ihre Gefühle mit uns ausgetauscht.
Jeta, 9a
Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistungen
Während des Praktikums habe ich gemerkt, dass ich mir zu wenig unter diesem Beruf vorstellen konnte. Meine Aufgaben im Betrieb habe ich gerne gemacht. Bei einigen Aufgaben wusste ich nicht, dass diese auch zu diesem Beruf gehören, wie z. B. persönliche Kundengespräche. Diese Gespräche haben mir sehr geholfen mein Selbstbewusstsein zu stärken. Ich habe schnell gemerkt, dass diese Tätigkeit mein Berufswunsch ist. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und telefoniere gerne. Außerdem arbeite ich gerne am Computer, was ich vor dem Praktikum nicht gerne gemacht habe. Ich habe mich höflich, freundlich, verantwortungsvoll und selbstständig verhalten. Mit den Mitarbeitern habe ich mich gut verstanden und alle Kollegen waren nett zu mir. Dabei habe ich auch festgestellt, dass wenn man höflich und freundlich zu den Menschen ist, diese auch höflich und freundlich zu einem sind.
Deborah, 9c
Steuergehilfin
Während meines Praktikums, dass ich bei einem Steuerberater gemacht habe, habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Z. B. das es wichtig ist, nichts über die Kunden im Einzelnen zu erzählen oder dass alles, was ein- und ausgeht schriftlich auf Papier oder dem Computer festgehalten werden muss. Ein weiterer Punkt ist, dass man die Unterlagen, die man vom Steuerberater bekommt, fünf Jahre aufbewahren muss.
Jacqueline, 9d
Fachkraft für Lagerlogistik
Mein Praktikum habe ich bei Ford im Lager absolviert. Während des Praktikums konnte ich in das Berufsleben hineinblicken und beobachten was Arbeiten eigentlich heißt. Ich konnte selber etwas machen und wusste nach diesen 3 Wochen bei Ford wie hart es ist, zu arbeiten und sein eigenes Geld zu verdienen. Manche Einsatzstellen die ich besucht habe waren gut und interessant. Andere Einsatzstellen waren weniger Interessant, da es dort wenig zu tun gab und die Angestellten die Arbeit alleine verrichtet haben.
Das Fazit:
Schule ist wesentlich besser als arbeiten zu gehen.
Die Arbeit in der Schule ist viel weniger anstrengend, macht viel mehr Spaß, wird nur sehr schlecht bezahlt (nämlich gar nicht)!!!
Peter, 9d